Mittwoch, 25. Januar 2017

2 Pocket Letter mit Pinguinen

Das war eine ganz besondere Freude, als meine liebe Pocket Letter-
Freundin Pipeloi und ich bei einem Event zusammen gelost wurden. 
So durften wir schon wieder füreinander werkeln. Und zwar zum 
Thema Pinguine.

Pocket Letter Pinguine

Ich habe mit Transparent- und Schimmerpapieren gearbeitet. Eis- und 
Wasserfläche sind aus Transparentpapier mit weißem Karton hinterlegt.


Für den Himmel habe ich einfach dasselbe Eiskristall-Transparentpapier 
mit blauem Karton hinterlegt. Alle Pinguine sind aus einem Designpapier 
geschnitten, das zu einer Serie gehört. Dabei gibt es auch ein Blatt mit 
solchen Labels. Dieses hier hat mir die Inspiration gegeben.


Die Eisberge sind aus weißem und eisfarbenem Schimmerkarton im 
Wechsel. Es hat Spaß gemacht, die Pinguine anzuordnen wie diese 
beiden, die auf dem Papier Händchen halten. Ich musste sie trennen 
für den PL. Aber dafür malen ihre Kufenspuren ein Herz aufs Eis.


Ergänzt habe ich dann noch mit Sternen aus demselben Papier 
und gestanzter Silberfolie.


Meine Partnerin hatte eine ähnliche Idee und hat aus weißem Papier 
Eisberge geschnitten. Auch hier sind Sterne. Der Hintergrund aus 
einem schnörkeligen DP gefällt mir total gut (fast wie Nordlichter), 
und die Pinguine sind einfach echt knuffig!


Danke, Du Liebe!

Sonntag, 22. Januar 2017

Pizzaboxen als Gastgeschenke

Natürlich gab es beim Kinogeburtstag meiner Tochter auch kleine
Gastgeschenke. Ich fand die kleine Pizzabox am Passendsten.

Pizzaboxen als Giveaway

Gefüllt habe ich sie mit Lippenbalsam, einer süßen
Eulennagelfeile, einem Küsschen und M+M´s.

Pizzaboxen für eine Girly-Party

Das Spiel mit den Farben hat so viel Spaß gemacht!

Geburtstagsdeko zur Kino-Party

 Das fühlt sich vielleicht komisch an! Eben noch „geschlüpft“, und jetzt
ist unsere Tochter schon 16 Jahre alt, marschiert auf die Mittlere Reife
zu und weiß ganz genau, was sie werden will. Wie auch in den letzten
Jahren schon hat sie ganz ruhig gefeiert, indem sie mit 2 Freundinnen
Heimkino gemacht hat. Und ich durfte mich gnädigerweise an der
Deko beteiligen.

Also – was gehört zu Kino? Leinwand (Beamer) und Film natürlich. War
alles da. Lauter Plätze in der ersten Reihe – gibt es auf unserem Sofa
genug. Cola, Popcorn und Knabberkram – kein Problem. Langnese-
werbung und Eis-Bauchladen vor dem Hauptfilm – lässt sich machen.

Also habe ich diese schnuckeligen kleinen Popcornboxen gebaut und
mit allerlei Knabberkram gefüllt:

Knabbereien in Popcorn-Boxen

Zu unserer grenzenlosen Begeisterung hat ihre Sandkastenfreundin
gleich auch noch die große gestreifte Popcornbox mit Inhalt beigesteuert, unabgesprochen versteht sich!


(das mit der Farbharmonie üben wir noch ... -
dafür war aber ein Kinogutschein drin!)

Genial an dieser Deko ist ja auch, dass sie sich hinterher so
schön klein macht fürs nächste Mal:


Das Rennen aus allen vorhandenen und mitgebrachten DVD´s
machte dann übrigens Mister Superarrogant "Sherlock".
Mann - ist DER schlau!!!


Samstag, 21. Januar 2017

zum Geburtstag

Eine liebe Freundin, die aufwändige Karten immer zu schätzen weiß, 
hatte Geburtstag. Und da ich in letzter Zeit viel bei Youtube nach 
Anregungen suche, habe ich gleich eine Kartenform umgesetzt, die 
mir gut gefiel: sie ist aus einem quadratischen Stück Papier 
gemacht und hat 2 seitliche Einschübe.

Karte mit 2 Einschüben

Ich habe die gesamte Karte sehr schlicht gehalten (nicht nur aus 
Zeitdruck) – das gefiel mir zu den zarten, mehrlagig gestempelten 
Blüten am besten:



Im ersten Schub befindet sich ein tag mit diesem gestempelten Spruch:


Im zweiten Schub meine Gratulation. Und die Karte ging wirklich 
richtig schnell. Im Grunde ist sie wie eine (Klo-)Rollen-Karte, aber 
viel schneller. Hat was.

So, und nachdem ich mir nun einen Wolf gesucht habe, kann ich 
auch verraten, wo ich gelernt habe, diese simple Karte zu bauen. 
Nämlich von der Stempeline in ihrem Video. Ihre Karte ist deutlich 
kleiner als meine, ich habe einen 12"-Karton genommen. Wenn Du 
das Video anschaust, siehst Du, dass das Zukleben der Fächer 
einmal oben und einmal unten stattfindet. Dadurch sitzen dann 
auch die tags versetzt, was ich doof fand. Zumindest, wenn man 
die Karte so groß macht wie hier, dann kann man rundum kleben, 
auch da, wo es nicht nötig ist, dann sitzen beide tags mittig.
 Viel Spaß beim Nachwerkeln!

Samstag, 14. Januar 2017

PopUp-Panel-Karte zum Geburtstag

Für eine ganz besondere Tochter (wie gut, dass ich nur die eine habe 
und sich deshalb nie jemand zurückgesetzt fühlen kann, wenn ich das 
aus ganzem Herzen sage!) gab es zum Geburtstag auch eine ganz 
besondere Karte.


Ich habe 2 verschiedene Youtube-Videos gesehen (von „liebes Fuchs“ 
und „Janas Bastelwelt“), die mir gemeinsam erhellt haben, wie dieses 
Wunderwerk funktioniert. Denn beim Öffnen dreht sich nach ... 

PopUp-Panel Mechanismus

... und nach …


dieses Zickzack-Panel heraus und liegt dann flach und 
quer zur Grundkarte. Ist das nicht zauberhaft?

PopUp-Panel-Karte

Das Geheimnis ist der rosane (mit Blümchen bestempelte) Karton, der
unter dem Panel die entscheidenden Knicke hat und nur an bestimmten
Flächen geklebt wird.


Das ganz kleine Loch in der Mitte hat sich Jana ausgedacht. Wenn man
nämlich den rosanen Karton flach in die Grundkarte klebt, versperrt die
Spitze in der Mitte das Zuklappen, klebt man den Karton geklappt ein,
kann die Karte nicht flach liegen. Beides doof. 


Schneidet man diese Spitze ab und klebt den Karton flach ein, kann
man die Karte wunderbar zuklappen. Das Loch selbst ist unter dem
Panel überhaupt nicht zu sehen (es sei denn, man kuckt so schief wie
ich hier ...).


Gearbeitet habe ich mal wieder mit meinem absoluten Lieblingspapier
und -Stempelset „durch die Blume“ von SU. Nur dass sie DAZU nun wirklich
mal hätten Stanzen machen können. Bei entsprechender Blütenmenge
schnibbelt man sich einen Wolf ...

Geschenkverpackung

Als Erklär-Bär der Firma amigo habe ich immer einige Spiele im 
Haus, die ich erklären können muss. Und da kommt es auch mal 
vor, dass ich ein Spiel doppelt habe. Als mein Mann mich also 
nach einem Geschenk für eine spielende Freundin fragte, konnte 
ich problemlos in den Fundus greifen. Ich hatte aber irgendwie 
keine Lust auf ein handelsübliches Geschenkpapier.

Also habe ich mich auf die Suche nach alten Zeitungen gemacht 
und dort ein ganzseitiges Bild eines explodierendes Berges 
gefunden. Spektakuläres Bild! Mit tollen Farben. Und schon war 
die Inspiration da.

Geschenkverpackung vintage

Ich habe das Papier diagonal legen müssen – hier die Rückseite.


Die Kanten habe ich dann einfach auf der Oberseite rundum mit 
einem Stempelkissen bearbeitet, weil die Farben so nach „vintage“ 
riefen. Soweit die Pflicht.


Die Kür war aber die Schleife. Ich liebe es, so in Material und 
Farben zu schwelgen. Das war der Moment, wo ich zu meinem 
Mann gesagt habe: und wenn die Schleife nicht gewürdigt wird – 
dann bringst du sie wieder mit!


Kennst Du das auch? Dass Dir selbst etwas sooo gefällt, dass Du es 
gar nicht hergeben magst?

Montag, 9. Januar 2017

12 Monate ATC´s von 2016

Hier zeige ich nochmal den ganzen ATC-Jahrgang, zum Teil 
mit ein paar der ATC´s von den anderen, die ich bekommen habe. 
Jeweils die Stehenden sind meine.













Danke, Ihr Lieben, für Eur tollen „Teile“!!!

mein Bullet Journal

Ja, es hat auch mich erwischt. Mein neuer Terminkalender heißt 
„Bullet Journal“
(Bullet = Aufzählungspunkte, Journal = Tagbuch, Geschäftsbuch, Protokoll) 
Wer nun aber einen Rausch an kreativen Ergüssen á la PlannerNerds 
erwartet, hat sich getäuscht. Denn meine Motivation dazu ist tatsächlich, 
dass ich mit anderen Kalendersystemen nicht klar gekommen bin, dass 
ich in Zettelwirtschaft ertrunken bin, dass kein Kalender so war, wie ich 
es brauchte, …

Durch eine Frau im Stempelchickenhof, die eine besonders schön gemalte 
und gestaltete Seite in ihrem BuJo zeigte, kam ich auf das System. Und 
heute gibt es tatsächlich mal einen ganzen Haufen Links deshalb. Der 
erste: Bullet Journal Hier erfährst Du vom Erfinder alles über dieses 
mitwachsende Kalendersystem.

Als nächstes habe ich gegoogelt. Ich hatte sofort begriffen, dass ich mich
als ADS´lerin zwar bei diesem System angesprochen fühle und darin eine 
große Chance liegt, aber auch dass ich mich darin gehörig verlieren 
kann. Man kann sich nämlich auch IN einem Kalender verzetteln … Sehr 
schnell landete ich bei Youtube im Kanal einer jungen Amerikanerin – mit 
ADHS. Und die stellt das BuJo für ADS´ler vor: Bullet Journal für ADS´ler

In der Folge habe ich noch unzählige Youtube-Videos gesehen, in denen Leute erklären, wo sie warum und wie was in ihrem BuJo machen. Tolle Layouts (in manchmal endlosen Videos ...). Tolle Ideen für Einteilungen und Inhalte. - 
Aber für mich alles viel zu viel. Ich habe ein paar Ideen bekommen und 
dann einfach angefangen.

Tadaaaa! Mein BuJo:


Ich habe nicht das schöne, allgegenwärtig gerühmte (und teure) 
Leutchtturm 1917 genommen sondern ein Spiralnotizbuch von "Feinkost 
Albrecht". Plastik hält viel aus, Farbiges findet man schnell wieder, 
das Gummi ist genial und die beweglichen Trennblätter helfen enorm 
im Alltag beim Wiederfinden.


Trotzdem der Link zum DEM Kultding: Leuchtturm 1917 

Nach dem Index (Inhaltsverzeichnis) und meinem persönlichen Zeichen-
schlüssel kommt das erste Trennblatt, gefolgt von (einer Motivationsseite
und) dem „Futurelog“, also der mehrmonatigen Übersicht. Durch das 
Trennblatt finde ich diese beiden wichtigen Seiten mit einem Griff.


Für die Einteilung der Monatsübersicht habe ich mich an das Original 
gehalten. 3 Monate auf einer Seite reichen im Moment. Und hier schreibe 
ich einfach alle reinkommenden langfristigen Termine hin.


Das nächste Trennblatt folgt bei der aktuellen Monatsübersicht. Hier 
landen alle Termine das laufenden Monats und werden bei Bedarf 
zum aktuellen Tag übertragen. Getreu dem Motto „schnell und ohne 
Aufwand“ habe ich mir nicht die Mühe gemacht, die Wochentage und 
Zahlen zu schreiben. Ich habe einfach (mein Start war Ende November) 
in der Apotheke 2 kleine Zickzack-Terminkalender geschenkt bekommen 
und die Monate einzeln rausgeschnitten. Wenn der neue Monat kommt, 
klebe ich die Übersicht ein und habe auch sofort Wochenenden und 
Feiertage sichtbar. Nicht schön, aber schnell und praktisch. Auf der 
zweiten Seite sind dann 3 Kästen für z.Tl. wechselnde Zwecke – also
übergeordnete ToDo´s, wichtige Besorgungen, …


Dann wollte ich noch eine Rubrik „Dauerbrenner“ für wiederkehrende 
Listen wie „Gewohnheiten“ oder „Finanzplan“ einrichten, aber die sind 
schon nach einem Monat wieder rausgeflogen. Solche Gewohnheiten 
sind mir noch nie gelungen. Was allerdings Spaß macht ist, ab und zu, 
wie sie mir unterkommen, Gedichte, Gebete oder Gedanken einfach schön 
zu schreiben, bunt zu machen und so immer wieder Motivationsseiten 
einzustreuen, die die Freude am Leben hochhalten sollen.


Und schließlich kommt das dritte Trennblatt, das auch immer mitwandert,
zum aktuellen Tag, mit einem Griff aufgeschlagen. Hier rein kommen 
alle ToDo´s, Ideen, auch Details, was der Tag so bringt. Ein paar Schlüssel 
helfen, sofort zu erkennen, was da steht.


Die jeweils erste Seite eines Monats bekommt einen Rand aus Washitape 
und ein Fähnchen oben. So kann ich vergangene Monate schnell wieder
finden. Und das macht auch das BuJo ein bisschen bunter.


2 Rubriken habe ich aus dem normalen Ablauf rausgenommen. Nämlich 
alles zu kreativen Projekten und alle dauerhaft nötigen Listen. Sie sind 
durch weitere Trennblätter markiert und so schnell gefunden. Außerdem 
haben sie einen eignen Index.


Bei den Listen befinden sich die aktuellen Stundenpläne der Kinder, 
Ferienpläne, Geschenke-/ Wunschlisten …


und ein Jahrsplan mit Geburtstagen, die ich ganz bestimmt nicht 
in jedem neuen BuJo wieder neu schreiben will. Einmal ausgedruckt, 
eingeheftet und ganz einfach ins nächste BuJo mitgenommen.


Am rückwärtigen Deckel befinden sich eine Hülle mit den kommenden Monatsübersichten, einem Lineal und daneben der Stiftehalter. 
Fest dran. Immer dabei. Wichtig!


Ich bin ja Hausfrau und Mutter und als solche Motor der Familie. Das 
heißt aber auch, dass ich außer dem Chor keine regelmäßigen Termine 
habe und mich darum dazu zwingen muss, täglich ins BuJo zu schauen, 
damit ich dann die tatsächlich vorhandenen Termine für eine/n von 
uns nicht verpenne. Naja …

Aaaaber – über Silvester hatte ich Besuch von einer lieben Freundin, 
die in der gleichen Rolle ist wie ich und auch schon länger nach einer 
Lösung gegen die erfolglose Zettelwirtschaft suchte. Die kaufte sich 
auf der Stelle ein Notizbuch. Und so saßen wir an Neujahr beide in 
unserem Esszimmer, mit einer gemütlichen Tasse Tee, und legten unseren 
Jahresstart in den Bujo´s an. Da sie genauso wie ich gläubig ist und 
im Gegensatz zu mir tatsächlich täglich in den Herrnhuter Losungen liest, 
lagen die auch grade da. Und eh ich michs versah, hatte ich erst die 
Jahreslosung auf eine eigene Seite und dann die Monatslosung unter 
das Januar-Kalendarium geschrieben.


 Ich kaufe das Losungsheftchen, seit ich es vor 30 Jahren kennen
gelernt habe. Nach 3 Jahren habe ich aufgegeben, es täglich lesen 
zu wollen. Und noch ein paar Jahre später habe ich auch aufgehört, 
ein schlechtes Gewissen deswegen zu haben. Gekauft habe ich es 
trotzdem. Und jetzt ist es auf einmal DAS Vehikel, um täglich mein BuJo 
zur Hand zu nehmen, die ToDo´s des Tages zu checken, keine Termine 
mehr zu verpassen – und einfach jeden Tag die Losung ABZUSCHREIBEN. 
Das nennt man – glaube ich - „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“ …
Und nun bin ich morgens entspannter und bereiter für den Tag und die 
ganze Familie ein kleines Stückchen organisierter.